Mitte Oktober startet unsere neue Protestaktion. Diese ist gerichtet an den Landrat des Kreises Gütersloh, Herrn Adenauer. Möglichst jeder im Kreis Gütersloh, der mit der Liberalisierung der Altkennzeichen HW und WD leben kann sollte hieran teilnehmen. Rechts unter dem Foto befindet sich ein Protestschreiben zum downloaden. Dieses bitte mit seinen persönlichen Angaben versehen und unterschrieben an den Landrat per Post senden oder zufaxen. Sie dürfen auch gerne ein selbst formuliertes Schreiben, in dem Sie Ihren Protest kundtun, dem Landrat zukommen lassen. Für den Versand per Post gilt "Falls Marke zur Hand bitte freimachen". Selbstverständlich werden auch unfrankierte Briefe unseren Protest nicht verhindern. Diese Aktion ist unbefristet und endet erst mit der Wiedereinführung der Altkennzeichen. Des weiteren sollte möglichst jeder Altkennzeichenbefürworter Kommunalpolitiker aus Stadt und Kreis bezüglich der Wunschkennzeichen HW und WD ansprechen. Es sollte deutlich gemacht werden, dass diese hier im Kreis Gütersloh  neben dem GT ausdrücklich gewünscht sind. Das GT-Kennzeichen wird hier keinesfalls aussterben, sondern es sollte jedem Bürger selbst überlassen werden, welches Kennzeichen er haben möchte. Sofern es Kommunalpolitiker gibt, die diesbezüglich jegliches Gespräch ablehnen, teilen Sie uns dieses bitte per Mail mit.

 

Sofern Sie weitere Informationen von unserer Initiative erhalten möchten senden Sie bitte eine Mail mit dem Betreff "Info" an:

 

hw-wd@gmx.de

 

Presseinformation vom 28.05.2019

Das Ergebnis der Europawahl im Kreis Gütersloh spiegelt eindeutig wider, wie sehr sich hier die eigentlichen Volksparteien mit ihrer Meinung auch hier vor Ort immer bereits von ihren Wählern entfernt haben. Wenn man schon für ein vereintes Europa in Frieden und Freiheit wirbt, jedoch weiterhin mehr Mitbestimmung der Bürger wie z. B. im Fall der Liberalisierung unserer Altkennzeichen HW und WD mit allen Mitteln zu verhindern versucht, macht sich unbeliebt. So auch bei einer in den letzten Monaten stetig anwachsenden Zahl von Befürwortern im Kreis Gütersloh. Dieses Verhalten hat sich bereits bis weit über unsere Kreisgrenzen herumgesprochen und schadet deshalb leider auch dem Image des „Besten Kreis der Welt“.
 
Grund hierfür ist die Freigabe von bereits 332 zusätzlichen Kennzeichenkürzeln, die seit der Reform im Jahr 2012 wieder zugänglich sind. Lediglich 76 Altkennzeichen in 36 Landkreisen werden den Bürgern weiterhin verwehrt. Somit sind bereits mehr als 82 % aller Altkennzeichen auf unseren Straßen wieder präsent. Die Befürchtungen unserer Lokalpolitik, das Altkennzeichen den Zusammenhalt der Bürger eines Kreises schwächen sowie in Zukunft zusätzliche Kosten für die Verwaltung nach sich zieht sind nirgendwo in Deutschland eingetreten sondern vermutlich ein Zeichen verfehlter Bürgerpolitik. Auch eine gemeinsame Werbekampagne für den heimischen Wirtschaftsstandort lässt sich durchaus zusammen mit HW und WD kreieren, denn das GT ist aufgrund der bereits vorhandenen Kennzeichenvielfalt kein aussagekräftiges Marketingmerkmal mehr. Mit dem aktuellen Wandel zu gehen bringt dem Kreis Gütersloh mehr als wenn man sich aus der Gemeinschaft im Land ausgrenzt und somit freiwillig in die Außenseiterrolle schlüpft. Das ganze ist auch im Sinne eines einheitlichen Europas, Deutschlands sowie Nordrhein-Westfalens.

 

Der Kommunalwahlkampf im Kreis Gütersloh nimmt nunmehr an Fahrt auf. Doch erstaunlicherweise hat sich hier bislang weder eine Partei noch potentielle Landrats- bzw. Bürgermeisterkandidaten öffentlich zum Wunsch der heimischen und mittlerweile zahlreichen Altkennzeichenfreunde nach der Freigabe von HW- und WD-Kennzeichenkürzeln geäußert. Auch die heimische Presse im Kreis Gütersloh wie die Glocke, die Neue Westfälische, das Haller Kreisblatt sowie das Westfalenblatt sind hiermit öffentlich aufgerufen bei den entsprechenden Stellen und Personen in Sachen der Kennzeichenliberalisierung nachzuhaken. Die Altkennzeichenbefürworter im Kreisgebiet fühlen sich derzeit wie von der Politik ausbegrenzte Bürgerinnen und Bürger. Sofern sich die Politiker für ein einheitliches Deutschland und Europa in Frieden und Freiheit einsetzen bedeutet dieses auch dass sich auch der Kreis Gütersloh im Land anzupassen hat. Nirgendwo in Deutschland hat die Freigabe der Altkennzeichen zu ernsthaften Problemen geführt. Wenn man dieses jedoch für den einst "Besten Kreis der Welt" befürchtet, dann wurde hier in der Vergangenheit alles falsch gemacht. Dieses käme einem Offenbarungseid der heimischen Bürgerpolitik gleich. Auch die Ausrede nach wichtigeren Dingen zählt mittlerweile nicht mehr bei den Altkennzeichenfreunden. Die Gleichbehandlung aller Bürger in Deutschland ist weiterhin das höchste Gut unserer Demokratie in Deutschland, dass unbedingt erhalten bleiben muss. Die Politik wird mit Ihrer bisherigen Haltung mit Sicherheit erheblich an Vertrauen bei den Wählerinnen und Wählern verlieren.